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Moderator: Dr.-Ing. Jürgen Hofmann

Mindestanforderungen an ein Doppelsitzventil für die Lebensmittelindustrie

Kategorie: | Hygienic Design » Maschinen/Anlagen - Design
Dieser Artikel wurde eingestellt von: Maico Ludwig

Folgende Mindestanforderungen müssen von einem Doppelsitzventil erfüllt werden, um in der Lebensmittelindustrie Verwendung zu finden.

Ein Druckaufbau zwischen den Ventiltellern ist unzulässig Abb.1vergrößern , wobei der Druckaufbau zu einem erhöhten Verschleiß der Dichtung, einem Herausreißen der Dichtung und somit zum vorzeitigen Ausfall des Ventils führen kann.
Eine Produkthinterwanderung der Dichtung ist nicht zulässig Abb.2vergrößern , weil Keime hinter der Dichtung einen Nährboden finden, der nicht Reinigungsfähig ist. Eine Hinterwanderung der Dichtung ist nur dann zulässig, wenn sichergestellt werden kann, dass durch eine Sterilisation des Ventils die Keime hinter der Dichtung tot sind. Ein sogenannter steriler Dreck ist in einer Prozessanlage bedingt zulässig.
Eine Produktvermischung ist nicht zulässig Abb.3vergrößern , dies kann durch ein herausziehen der Dichtung am Ventilteller entstehen.
Eine Schaltleckage des Ventils, sollte möglichst klein gehalten werden. Abb.4vergrößern Eine Schaltleckage bedeutet Produktverlust und kann sich bei teuren Produkten auf die Amortisationszeit der Anlage auswirken.
Ein Druckaufbau im Gehäuse sollte möglichst durch einen Balancer minimiert werden. Abb.5vergrößern Beim Schalten des Ventils ohne Balancer kann es in einem geschlossenes System zu Druckspitzen von >80bar kommen.
 



 


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