Hygienic Design
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Dr.-Ing. Jürgen Hofmann
EHEDG Methode zur Überprüfung der in-prozess Reinigbarkeit von Komponenten für geschlossene Prozesse
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Validierung Dieser Artikel wurde eingestellt von: Dipl.-Ing. Jürgen HofmannAnwendungsbereich
Ermittlung der Reinigbarkeit eines Testbauteils im Vergleich zur Reinigbarkeit eines Referenzrohres
Verfahrensbeschreibung
Es wird der Grad der Reinigung bestimmt, der durch Vergleich der Abreinigung nach Aufbringen eines Bakterienschmutzfilms und anschließender Vermehrung der Mikroorganismen nach der Reinigung zu einem Referenzrohr bewertet wird.
Verschmutzung
Als Belag wird Sauermilch mit Sporen des thermophilen Stammes Geobacillus stearothermophilus verwendet.
Es erfolgt eine Befüllung des Testbauteils und des Referenzrohres, eine Beaufschlagung mit Druck (3 x mit 5 bar), Bedienung aller beweglichen Teile in den Druckphasen. Anschließend erfolgt eine Entleerung mit sich anschließender Trocknung.
Reinigung
Einbau in Reinigungsstand für CIP Reinigung
Reinigungsprozess
- Vorspülung, Kaltwasser, 1 min
- Zirkulationsreinigung, Lauge mit 63°C, v = 1.5 m/s, 10 min
- Nachspülung, Kaltwasser, 1 min
Abbildung 1
Nachweis von Restschmutz
- Befüllung mit flüssigem Shapton and Hindes Agar (SHA) mit Indikator Bromkresolpurpur
- Bebrütung, 58 °C, 24 h
- Herauspräparation des Agars
- Untersuchung auf gelbe Verfärbungen
- Bestimmung der gelb verfärbten Fläche im Referenzrohr
- normale Reinigung: 5 - 30 % gelb
Abbildung 2
Vorteile
Vergleich der Reinigbarkeit, Schwachstellen werden gut erkannt, generell anwendbar, nicht produktabhängig, gut dokumentierte Methode
Nachteile
steriles Arbeiten notwendig, viel mikrobiologische Laborarbeit zur Vorbereitung
herauspräparieren kompliziert, nur für Einzelbauteile, zeitintensiv
Ansprechpartner: Dr.-Ing. Vladimir Ilberg und Dipl.-Ing. Jürgen Hofmann,
TU München, Wissenschaftszentrum Weihenstephan, Forschungszentrum für Brau- und Lebensmittelqualität