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Silberbeschichtung von Oberflächen zur Abtötung von Mikroorganismen

Kategorie: | Werkstoffoberflächen/ Werkstoffe » Oberflächen
Dieser Artikel wurde eingestellt von: Dipl.-Ing. Jürgen Hofmann

Die Beschichtung von Oberflächen mit Silber zur Abtötung von Mikroorganismen wird immer wieder diskutiert. Ein wichtiger Gesichtspunkt ist, dass die Mikroorganismen direkt mit dem Silber in Kontakt treten müssen. Ist eine Schmutzschicht dazwischen (können auch bereits abgestorbene Mikroorganismen sein), ist keine Wirkung mehr erkennbar.
Interessant von der gesetzlichen Seite ist, dass keinerlei Bestandteile von Werkstoff auf das Lebensmittel übergehen dürfen (EU Richtlinie 1935 und LFGB). Das Silber kann aber nur wirken, wenn es Silberionen abgibt. Damit findet also eine Migration statt.
Auf der anderen Seite hat die EFSA veröffentlicht, dass erst eine Konzentration von 0,05 mg Silber/kg Lebensmittel als nicht mehr erlaubt gilt. Diese abgegebene Menge ist bei beschichteten Oberflächen nie erreichbar. (The EFSA Journal (2006) 395 to 401, 1-21)

Bei der 16. Überarbeitung der Werkstoffliste (September 2007), die mit Lebensmitteln in Kontakt treten dürfen, hat das AFC Panel der EFSA eine weitere Veröffentlichung zum Thema Silberbeschichtungen auf Basis von Titandioxid publiziert. Auf Seite 25, Ref. Nummer 86430 sind Einzelheiten zur Ausführung der Beschichtung erläutert. Dokument: Scientific Opinion of the Panel



www.efsa.europa.eu
 



 


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