Werkstoffoberflächen/ Werkstoffe
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Matthias Balley
Dichtungswerkstoffe frei von tierischen Bestandteilen - ADI free
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Polymere Dieser Artikel wurde eingestellt von: Nicole Schneider
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Seit bekannt ist, dass die BSE-Erreger- sogenannte Prionen - beim Menschen zu einer neuen Variante der Creutzfeldt-Jakob-Krankheit führen können, sind in der Lebensmittelherstellung entsprechende Maßnahmen getroffen worden. Da es sich bei diesen Erregern nicht wie bei Bakterien um lebende Organismen, sondern um veränderte Eiweißmoleküle handelt, sind sie im höchsten Maße widerstandsfähig. Wegen dieser besonderen Resistenz müssen die Hersteller zuverlässig ausschließen, dass BSE-Erreger in Produktionsanlagen für Lebensmittelprodukte eingeschleppt werden können.
Dies betrifft auch die Werkstoffe von Dichtungen, die in solchen Produktionsanlagen eingesetzt werden. Vielfach wurden hierfür in der Vergangenheit Zusatzstoffe wie Trennmittel, (z.B. Stearate, Solvatisierungs- und Dispergierhilfsmittel oder Fettsäuren, die sowohl aus tierischer oder pflanzlicher Herstellung stammen können) eingesetzt. Nur wenn diese Substanzen nicht aus tierischer Produktion gewonnen werden, kann garantiert werden, dass sie frei von BSE-Erregern sind. Einige Hersteller haben hierfür ihre Dichtungswerkstoffe überprüfen lassen und zusätzlich neue Spezialwerkstoffe entwickelt, die nachweislich frei von tierischen Bestandteilen sind. Die überprüften und schadstofffreien Dichtungswerkstoffe von Freudenberg Process Seals sind durch das Kennzeichen „ADI free“ (Animal Derived Ingredient free) gekennzeichnet.
weitere Werkstoffangaben finden Sie unter:
Dichtungswerkstoffe frei von tierischen Bestandteilen -ADI free -