Werkstoffoberflächen/ Werkstoffe
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Matthias Balley
Elastomere Werkstoffgruppen, wie z.B. EPDM, zeigen durchaus sehr stark voneinander abweichende Beständigkeitsergebnisse
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Polymere Dieser Artikel wurde eingestellt von: Nicole SchneiderMacht man sich bewusst, dass in einer fertigen
Elastomermischung bis zu 25 verschiedene Bestandteile enthalten sind, so steht sicher fest, dass das Rohpolymer den größten Einfluss auf die Performance des Werkstoffes hat. Aber mit der jeweiligen Zusammenstellung des Rohmaterials mit dem Vernetzersystems, den Füllstoffen, der Beschleuniger usw. können verschiedene Effekte deutlich verstärkt oder reduziert werden.
Rohstoffe für Elastomere
Nimmt man das Beispiel EPDM, sicherlich ist grundsätzlich die Aussage richtig, dass EPDM gut einsetzbar ist in polaren Medien, also Wasser, Säuren und Laugen usw. Handelt es sich allerdings um ein EPDM mit Weichmacheranteil, wird beim alkalischen Reinigungsschritt in einer Getränkeanlage, der Weichmacher herausgelöst, die Dichtung schrumpft und hat somit ihre Dichtungsleistung verloren. Ein EPDM Compound, das auf Weichmacher verzichtet, wird diesen Anwendungsbedingungen problemlos standhalten.
Für den
Anwender ist es daher von entscheidender Bedeutung für den erfolgreichen Einsatz, den Dichtungshersteller nach den
Beständigkeiten seines spezifischen Werkstoffes und nicht nach der der Stoffgruppe zu fragen, da einzelne Bestandteile auf die Dichtfunktion starke Einflüsse haben können.
Die Elastomerhersteller die in der Lebensmittel- und pharmazeutischen Industrie tätig sind, sollten sich dieser Problematik bewusst sein und umfangreiche Untersuchungen bezüglich der Werkstoffperformance ihres Produktes vornehmen.
Untersuchung der Werkstoffbeständigkeit
weitere Informationen hierzu unter:
Dichtungswerkstoffe für höchste Sicherheit
Einlagerungstests von Elastomeren Dichtungswerkstoffen (EPDM, FKM, HNBR, NBR und VMQ) in typischen CIP Reinigungsmedien