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Moderator: Matthias Balley

PTFE (Polytetrafluorethylen) Allgemein

Kategorie: | Werkstoffoberflächen/ Werkstoffe » Polymere
Dieser Artikel wurde eingestellt von: Maico Ludwig

Polytetrafluorethylen (Kurzzeichen PTFE, gelegentlich auch Polytetrafluorethen) ist ein vollfluoriertes Polymer.
Umgangssprachlich wird dieser Kunststoff oft mit dem Handelsnamen Teflon der Firma DuPont bezeichnet. Weitere häufig verwendete Handelsnamen anderer Hersteller von PTFE sind Dyneon PTFE (ehemals Hostaflon) und Gore-Tex für PTFE-Membranen.

PTFE gehört zur Klasse der Polyhalogenolefine, zu der auch PCTFE (Polychlortrifluorethylen) gehört. Es gehört zu den Thermoplasten, obwohl es auch Eigenschaften aufweist, die eine eher für duroplastische Kunststoffe typische Verarbeitung bedingen.

PTFE unterscheidet sich von anderen Thermoplastischen Kunsstoffen durch eine Reihe von Eigenschaften, die es als Dichtungswerkstoff besonders geeignet erscheinen lassen. Die geringe Adhäsion zu vielen Werkstoffen bewirkt besonders geringe Reibwerte, eine bei Dichtungen geschätzte Eigenschaft.

Der wachsartige Charakter von PFTE mit seiner Neigung zu Kaltfluß ergibt in Verbindung mit einem elastischen Anpreßelement aus Gummi oder Metall eine Dichtung mit besonderen Merkmalen.

Durch das Fließen des Materials entstehen unkontrollierbare Eigenspannungen und Maßabweichungen.
Bei Dichtungen die starken Pressungen ausgesetzten werden, ist der Kaltfluß maßgeblich unerwünscht. Er läst sich durch geeignete Füllstoffe begrenzen. So werden z.B. Halbzeuge und Folien daraus hergestellt, die der Abnehmer selbst konfektioniert.
 



 


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