Packstoffentkeimung
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Joachim Wunderlich
Packstoffentkeimung mit Beta- und Gammastrahlung
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Packstoffentkeimung Dieser Artikel wurde eingestellt von: Udo BiedermannJedes Packmittel bringt einen nicht zu unterschätzenden
Beitrag zur mikrobiellen Belastung des zu verpackenden
Produktes. Durch eine Bestrahlung wird verhindert,
daß diese Mikroorganismen auf das Füllgut übergehen.
Unerwünschte Veränderungen des Füllgutes werden
zuverlässig vermieden. Die Packmittel bestehen aus
unterschiedlichen Werkstoffen z.B. Metall, metallisiertem
Kunststoff, Kunststoff oder Glas. Die Bestrahlung bietet
den großen Vorteil, daß verschlossene Packmittel auch
an den Innenflächen von vorhandenen Mikroorganismen
befreit werden. Dies ist die Voraussetzung für alle
aseptisch abzufüllenden Produkte oder für solche, in
die keine Fremdorganismen eingebracht werden dürfen.
Zu Packmitteln zählen z.B.:
• bag in box (bib)-Systeme
• Flaschen
• Tuben
• Dosen
• Beutel
• Becher
• Wursthüllen
In diese Packmittel werden abgefüllt:
• Lebensmittel
- Fruchtsaftkonzentrate
- Frucht- und Gemüsesäfte
- Milchprodukte
- Fertiggerichte
• Arzneimittel in flüssiger und fester Form
• Kosmetika
• Rohstoffe für die Pharmazie
Anmerkung:
Aus physikalischen Gründen wird durch die Bestrahlung von
Produkten mit beschleunigten Elektronen bis zu einer Energie
von 10 MeV und Gammastrahlen keinerlei Radioaktivität im
Produkt erzeugt.