Efficiency & Availabilities

Efficiency & Availability

Moderator: Prof. Dr. Joachim Hennig

Vorbereitung


Dieser Artikel wurde eingestellt von: Christian Haufe

Im Vorfeld von Untersuchungen zum Betriebsverhalten ist zunächst eine Präzisierung der Aufgabenstellung erforderlich. Nach dem Festlegen der Zielfunktion und der Objektauswahl (Verarbeitungsmaschine, Anwenderbetrieb und Ort) folgt die Objektbeschreibung durch Formulieren der Verarbeitungsaufgabe und Systemkennzeichnung sowie die Festlegung der Untersuchungsart entsprechend dem Zweck der Untersuchung, der Art der Durchführung, der Untersuchungsdauer und der geforderten Aussagegenauigkeit. Bei der Kennzeichnung des Systems sind 4 Punkte zu beachten:

  • eindeutige Abgrenzung der Verarbeitungsmaschine oder -anlage (genaue Schnittstellenbestimmung)
  • eindeutige Definition der Verarbeitungsbedingungen
  • eindeutige Definition der Produktqualität (Einhaltung von Mengentoleranzen, Dichtheit, Aussehen …)
  • Qualitative Darstellung des Stoffflusses in schematischer Form mit den eingehenden Verarbeitungsgütern, dem ausgehenden Produkt und dem Verarbeitungsgutabfall
Im Anschluss an die Aufgabenpräzisierung erfolgt das Aufstellen des Untersuchungsplanes. Neben den zu ermittelnden Kenngrößen (z.B. Wirkungsgrad, Energieverbrauch) und dem Ausfallkriterium ist die Zuordnung der Ausfallursachen zu Ausfallzeitkategorien festzulegen. Ferner ist die Erfassungsweise (z.B. Art und Dauer) festzuhalten, um die Ziele der Untersuchung nicht aus den Augen zu verlieren.

Abschließend ist die Datenerfassung vorzubereiten, wobei eine Erfassungsliste für die manuelle Erfassung oder Erfassungstechnik unter Einbeziehung der in der Verarbeitungsmaschine bereits verfügbaren Sensor- und Auswertetechnik zum Einsatz kommen können. Um „anormale“ Handlungen des Bedien- und Wartungspersonals auszuschließen, ist eine Unterweisung im Vorfeld sehr ratsam. Sollte es sich um eine bestimmende Untersuchung handeln (z.B. Feststellen leistungsbegrenzender Elemente), empfiehlt sich die Durchführung einer Probeerfassung, um eventuelle Korrekturen am Untersuchungsplan vornehmen zu können.
 



 


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